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Johannes Vogel - Unterschrift

Person

Donnerstag 01.01.1970 - 01:00

In der Kleinstadt Wermelskirchen im Bergischen Land wurde ich am 29. April 1982 geboren. Hier wuchs ich gemeinsam mit meiner älteren Schwester bei meinen liebevollen Eltern in einem gemütlichen Haus am Waldrand auf, besuchte Kindergarten, Grundschule und später das Gymnasium. Ich schloss meine ersten Freundschaften, begann Fußball zu spielen und verdiente in einer Bäckerei mein erstes eigenes Geld. Im Jahr 2001 machte ich dann mein Abitur am Wermelskirchener Gymnasium.

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Nach dem Abitur leistete ich meinen Zivildienst bei der Feuer- und Rettungswache in Wermelskirchen ab. Dort war ich ein Jahr lang als ausgebildeter Rettungssanitäter im Einsatz. Hierfür habe ich mich entschieden, weil ich Menschen in Not konkret helfen wollte. In dieser Zeit habe ich nicht nur viele wertvolle Erfahrungen sammeln können, sondern bin angesichts der Verantwortung auch persönlich gereift. Daher kann ich heute den freiwilligen Dienst nur empfehlen.

Donnerstag 01.01.1970 - 01:00

Nach meinem Zivildienst spielte ich zunächst mit dem Gedanken, Medizin zu studieren. Letztlich gab aber meine Begeisterung für Politik, die Demokratie und eine freiheitliche Weltordnung den Ausschlag und ich entschied mich für ein Studium der Politikwissenschaft, der Neueren Geschichte und des Völkerrechts. Zum Studium zog ich nach Bonn. Neben dem Studium arbeitete ich zeitweise als studentischer Mitarbeiter bei Christian Lindner, der damals Mitglied des Landtages und Generalsekretär der FDP-NRW war. Dadurch lernte ich den Parlamentsbetrieb auch in der Praxis kennen.

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Im Frühjahr 2009 machte ich meinen Universitätsabschluss. In meiner Examensarbeit „Vorwahlen in Deutschland?“ beschäftigte ich mich mit der Frage, wie eine breitere Beteiligung an der parlamentarisch-repräsentativen Demokratie erreicht werden kann - insbesondere in den Parteien selbst. Im Zuge dessen sah ich mir bei einem Studienaufenthalt auch die US-Präsidentschaftsvorwahlen 2008 vor Ort in den Bundesstaaten Iowa und New Hampshire im Detail an. Weil ich das Thema politisch und wissenschaftlich für sehr spannend halte, befasse ich mich mit dieser Frage auch in meiner Doktorarbeit weiter.

Donnerstag 01.01.1970 - 01:00

Für Politik interessiere ich mich schon seit meiner Jugend. Bald wollte ich mich dann auch selbst engagieren. Politik ist für mich nichts anderes als die Mitgestaltung der Welt, in der wir leben. Nach einem kurzzeitigen Engagement bei den Grünen wurde ich im Herbst 1998 Mitglied der Jungen Liberalen (JuLis). Als ich das damalige JuLi-Grundsatzprogramm „Humanistischer Liberalismus“ gelesen habe, hatte ich sofort das Gefühl, meine politische Heimat gefunden zu haben. Im Jahr 1999 trat ich auch der FDP bei. Meine ersten politischen Aufgaben übernahm ich bei den JuLis in Rhein-Berg, von 2001 bis 2004 war ich dort Kreisvorsitzender.

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Schon in der Kommunalpolitik machte ich die Erfahrung, dass politisches Engagement tatsächlich etwas verändern kann. Beispielsweise gelang  es uns nach einiger Überzeugungsarbeit, in Wermelskirchen ein Kinder- und Jugendparlament einzurichten bei dessen Wahlen die Beteiligung bis heute steigt. Auch unsere Idee eines Nachtbuses von Köln nach Wermelskirchen fand über die Jahre immer mehr Befürworter. Schließlich konnte ich selbst im Rheinisch-Bergischen Kreistag meine Hand dafür heben. Denn bei der Kommunalwahl im Jahr 2004 war ich als jüngstes Mitglied in das Kommunalparlament gewählt worden.

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Seit 2004 bin ich auch auf Bundesebene politisch aktiv: Von 2004 bis 2010 war ich Mitglied im Bundesvorstand der Jungen Liberalen, davon fünf Jahre als Bundesvorsitzender. Durch die Führung dieses politischen Jugendverbandes mit rund 11.000 Mitgliedern, eigener Geschäftsstelle und mehreren Angestellten habe ich viel erlebt und noch mehr gelernt. Wir konnten einiges bewegen, etwa ein neues Grundsatzprogramm beschließen, einen Mitgliederrekord aufstellen und ein fabelhaftes Wahljahr 2009 hinlegen. Außerdem haben wir die FDP angetrieben und programmatisch beeinflusst, insbesondere beim Schutz der Bürgerrechte.

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2009 wurde ich in den Deutschen Bundestag gewählt und war in meiner Zeit als Abgeordneter bis 2013 arbeitsmarktpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion. Ich hatte mich um die Zuständigkeit für dieses Politikfeld bemüht, weil mir Aufstiegschancen und Teilhabe für alle Menschen sehr am Herzen liegen. So arbeitete ich in der vergangenen Legislaturperiode beispielsweise an der Reform der Grundsicherung, der arbeitsmarktpolitischen Instrumente und der Einführung der "Blue Card" als Element eines modernen Einwanderungssystems mit. Zudem war ich Koordinator der Jungen Gruppe der FDP-Bundestagsfraktion.

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Ich bin fest davon überzeugt, dass im 21. Jahrhundert eine globale Perspektive unverzichtbar ist. Schon als Bundesvorsitzender der JuLis beschäftigte ich mich intensiv mit der internationalen Arbeit des Verbandes und leitete beispielsweise eine Delegationsreise in die Volksrepublik China. Daran knüpfte ich als Abgeordneter durch meine Mitarbeit im Europaausschuss des Deutschen Bundestages, durch die Teilnahme an verschiedenen Austauschprogrammen – etwa der Atlantik-Brücke und des German Marshall Fund – und weitere internationale Kontakte an. Diese internationale Arbeit setze ich auch heute fort.

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2014 ging ich für ein knappes Vierteljahr nach Asien und entschied mich danach für eine berufliche Aufgabe bei der Bundesagentur für Arbeit. Hier hatte ich schon verschiedene spannende Aufgaben: Im Auftrag von BA-Chef Frank-Jürgen Weise konzipierte und koordinierte ich die Reorganisation der Internationalen Abteilung (ZAV) als Leiter der dortigen Strategie und Geschäftsentwicklung. So konnte ich mein Herzensthema qualifizierte Einwanderung weiter voran treiben. Zudem konnte ich als Vorsitzender der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Solingen-Wuppertal an Einstiegs- und Aufstiegschancen am Arbeitsmarkt mitarbeiten.

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Mein politisches Interesse und Engagement gilt jedoch nicht nur dem Arbeitsmarkt und der internationalen Politik. Deshalb kandidierte ich bereits 2007 für den FDP-Bundesvorstand und bin seitdem gewähltes Mitglied der Parteiführung. 2014 wurde ich zudem auf Vorschlag meines langjährigen Freundes Christian Lindner zum Generalsekretär der FDP im größten Landesverband Nordrhein-Westfalen gewählt und 2016 mit 90% wiedergewählt. Seitdem arbeite ich im neben meinem Beruf mit hohem Zeiteinsatz und viel Freude an der Erneuerung der Freien Demokraten und unserem Projekt 2017 mit. 

Donnerstag 01.01.1970 - 01:00

Meine Freizeit verbringe ich am liebsten mit Menschen, die mir wichtig sind. Dabei gehe ich gerne essen, fahre über ein Wochenende in eine schöne Stadt oder im Urlaub ans Meer. Ich finde, es gibt nichts Entspannenderes als einen Strandspaziergang, mit frischer Luft in der Nase und Salzwasser an den Füßen. Mit meiner Familie oder guten Freunden gehe ich auch gerne ins Kino oder zum Fußball in die BayArena in Leverkusen. Gut abschalten kann ich beim morgendlichen Lauf durch den Park oder die Natur und wenn ich an einem freien Sonntag ein Buch lese.